Das OpenClaw-Handbuch

KI-Agenten & Governance · Dr. Holger Reibold

Das OpenClaw-Handbuch

Persönliche KI-Agenten selbst hosten, absichern und compliant betreiben

Preis

39,00 EUR

Ausstattung

Hardcover + E-Book

Status

In Vorbereitung

Autor

Holger Reibold

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Das E-Book ist im Preis des Hardcovers enthalten.

Ein Chat-Assistent gibt Antworten. Ein Agent handelt: Er liest Ihre Dateien, durchsucht das Web, ruft Programme auf, schreibt E-Mails, fragt Datenbanken ab. Das macht ihn nützlich – und zu etwas grundlegend anderem als ein Chatfenster. Denn alles, was ein Agent tun kann, kann er auch falsch tun, und alles, worauf er zugreift, kann jemand anderes ihm unterschieben.

Dieses Buch führt durch den Aufbau eines eigenen Agenten: Installation, Konfiguration, das Anbinden der Werkzeuge, mit denen er arbeitet. Es bleibt aber nicht bei der Einrichtung stehen. Der größere Teil behandelt, was danach kommt – wie man Berechtigungen so schneidet, dass ein Fehlverhalten begrenzt bleibt, welche Angriffe auf handelnde Agenten tatsächlich funktionieren, und was passiert, wenn ein solcher Agent nicht mehr nur privat läuft, sondern im Unternehmen.

Der letzte Teil beantwortet die Frage, die in der Agentenliteratur meist fehlt: Was löst ein selbst betriebener KI-Agent regulatorisch aus? EU AI Act, DSGVO, ISO 42001 – mit einer nüchternen Zuordnung, einschließlich der Stellen, an denen keine Pflicht entsteht, auch wenn das oft anders dargestellt wird.

01

Agenten-Grundlagen: Modell, Werkzeuge, Gedächtnis, Schleife

02

Selbst hosten: Installation und Konfiguration Schritt für Schritt

03

Werkzeuge anbinden – Dateien, Terminal, Web, E-Mail, Datenbanken, APIs

04

Berechtigungen, Sandboxing und geringste Rechte im Agentenbetrieb

05

Prompt Injection und andere Angriffe auf handelnde Agenten

06

Fünf ausgearbeitete Praxisbeispiele mit vollständiger Konfiguration

07

Einordnung nach EU AI Act, DSGVO und ISO 42001

08

Protokolle so führen, dass sie im Audit tragen

01Was ein Agent wirklich istSprachmodell, Werkzeuge, Gedächtnis und Schleife. Wo die Grenze zwischen Chat-Assistent und handelndem Agent verläuft – und warum das für die Absicherung alles verändert.
02Selbst hosten oder nichtEigene Hardware, eigener Server, fremde API. Was jede Variante für Datenhoheit, Kosten und Betriebsaufwand bedeutet.
03InstallationDie Umgebung aufsetzen: Laufzeit, Abhängigkeiten, Modellanbindung. Von der leeren Maschine bis zum ersten laufenden Agenten.
04KonfigurationModelle, Kontextgrößen, Systemanweisungen und Profile. Wie aus einem allgemeinen Agenten ein brauchbarer Arbeitsagent wird.
05Werkzeuge anbindenDateizugriff, Terminal, Web-Recherche, E-Mail, Datenbanken, fremde APIs. Je Werkzeug: Einrichtung, Grenzen, typische Fehler.
06BerechtigungenWas der Agent darf und was nicht. Freigaben, Bestätigungen, Sandboxing und das Prinzip der geringsten Rechte im Agentenbetrieb.
07AngriffsflächenPrompt Injection über Webseiten und E-Mails, manipulierte Werkzeugausgaben, Datenabfluss über den Kontext. Was funktioniert, und was dagegen hilft.
08Schlüssel und GeheimnisseAPI-Keys, Zugangsdaten und Tokens im Agentenbetrieb: Ablage, Rotation, Trennung nach Zweck.
09ProtokollierenWelche Ereignisse festgehalten werden sollten, wie lange sie aufbewahrt werden und wie man einen Agentenlauf im Nachhinein rekonstruiert.
10PraxisbeispieleRechercheagent, Postfachassistent, Dateiordner-Aufräumer, Datenbankauswertung, Berichtsgenerator. Jeweils mit Konfiguration und Grenzen.
11Agenten im UnternehmenVom persönlichen Werkzeug zum geduldeten Betriebsmittel: Richtlinie, Freigabeprozess, Verantwortlichkeiten.
12ComplianceEinordnung nach EU AI Act, Pflichten aus DSGVO und ISO 42001, Berührungspunkte zu NIS-2. Was ein selbst betriebener Agent auslöst – und was nicht.
13Nachweise führenAus Protokollen Belege machen: Was ein Prüfer sehen will, in welcher Form, und wie Sie es ohne Zusatzwerkzeug liefern.
14Betrieb und WartungUpdates, Modellwechsel, Kostenkontrolle, Fehlersuche. Was langfristig Arbeit macht und wie man sie klein hält.

Für technisch versierte Anwender, die einen eigenen Agenten betreiben wollen, statt ihre Daten einem fremden Dienst zu überlassen. Für Administratoren, in deren Netz solche Agenten auftauchen – ob genehmigt oder nicht – und die wissen müssen, was das bedeutet. Und für Verantwortliche, die eine Richtlinie dazu brauchen und dafür erst einmal verstehen müssen, worüber sie entscheiden.

Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in der Kommandozeile. Erfahrung mit Sprachmodellen ist hilfreich, aber nicht nötig.

Die meisten Bücher über KI-Agenten hören auf, wenn der Agent läuft. Hier beginnt ab Kapitel 6 der eigentliche Teil: Rechte, Angriffsflächen, Protokollierung, Nachweisführung. Das ist der Unterschied zwischen einem Agenten, der beeindruckt, und einem, den Sie auch dann noch betreiben können, wenn jemand nachfragt, was er eigentlich tut.

Das OpenClaw-Handbuch

Hardcover mit E-Book, 39,00 EUR. Erscheint in Kürze – der Newsletter sagt Bescheid.