Künstliche Intelligenz
KI-Governance für Manager
Strategische Steuerung, Risikoabsicherung und Vertrauen in KI-Systeme
Worum es geht
Künstliche Intelligenz entscheidet heute über Kredite, Bewerbungen, Preise und Risiken – oft schneller, skalierter und weniger sichtbar als klassische Managementprozesse. Genau darin liegt ihre Herausforderung. KI-Systeme wirken objektiv, reproduzieren jedoch Annahmen, verschieben Verantwortung oder verstärken Risiken. Führungskräfte bleiben haftbar, auch wenn Entscheidungen faktisch von Modellen vorbereitet oder automatisiert getroffen werden. Dieses Buch zeigt, warum KI kein reines IT-Thema mehr ist – und weshalb Ethikrichtlinien, Compliance-Checklisten und technische Kontrollen allein nicht ausreichen. KI-Governance wird als eigenständige Führungsdisziplin verstanden: entscheidungsorientiert, risikobasiert und organisationsweit verankert. Im Fokus steht nicht die Technik, sondern die Frage, wie Unternehmen Steuerungsfähigkeit, Rechenschaft und Vertrauen sichern, wenn Entscheidungen zunehmend probabilistisch und dynamisch entstehen. Statt abstrakter Prinzipien behandelt der Autor konkrete Managementfragen: Wer trägt Verantwortung für KI-Entscheidungen? Welche Entscheidungen dürfen automatisiert werden – und welche nicht? Wie lassen sich regulatorische Anforderungen und ethische Leitlinien in eine praktikable Führungslogik übersetzen? Und wie bleibt Governance wirksam, wenn sich Modelle, Daten und Einsatzkontexte laufend verändern? Das Buch richtet sich an Vorstände, Geschäftsleitungen und Führungskräfte, die KI strategisch nutzen wollen, ohne Kontrolle und Haftung aus der Hand zu geben. Alle Konzepte sind praxisnah, technologieagnostisch und auf Managemententscheidungen zugeschnitten. KI-Governance reguliert keine Algorithmen. Sie regelt Verantwortung.
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